Kinderskaten

Sieg beim Grundschulpokal

Am 15.05.13 lud die SC DHFK zum Wettkampf um den 7. Grundschulpokal ein. Trotz der Kommunikationsprobleme zwischen unserer Schule und den Schülern habe ich Kenntnis bekommen und so sind wir, das sind Finn und ich, bei bestem Sonnenschein zur Skaterarena in die Diderotstraße gelaufen. Gewappnet waren wir mit Ausrüstung, Stuhl und jeder Menge Kampfgeist verbunden mit guter Laune. 

Als wir ankamen und die Anmeldung vollzogen hatten, ging es nach einer kurzen Aufwärmphase auch gleich los. Gekämpft wurde für die erste Klasse im Geschicklichkeitslauf, 30 m Sprint und im 200 m Lauf. 

Oh, wie muss Finn sich gefühlt haben, als er zwischen all den „grünen“ Rennanzügen sich den Geschicklichkeitslauf erklären ließ. Er war der Einzige MOGONOer und durch seinen schönen gelb-blauen Rennanzug konnte man ihn inmitten der anderen Rennteilnehmer gut erkennen.  

Der Start erfolgte relativ pünktlich. Den Lauf meines Sohnes im RL habe ich leider verpasst. Anschließend grinste Finn schon zuversichtlich. Zum besseren Verfolgen des 30 m Sprints habe ich mich anschließend auf die Start- und Zielgeraden begeben. Finn startete auf der zweiten Innenbahn. Und als der Startpfiff erfolgte, traute ich meinen Augen kaum, Finn lag von Anfang an auf erster Position und so wurde der Sprint für Finn ein Start- Ziellauf. Ich war total begeistert, da ich weiß, dass der 30 m Sprint eigentlich nicht seine Strecke ist.  

Zum Schluss musste Finn noch den 200 m Lauf absolvieren. Auch hierzu begab ich mich in den Innenbereich, um meinen Sohn ordentlich anzufeuern. Nach letzten Tipps und Einnahme der Startposition –er startete auf der Innenbahn- erfolgte der Startpfiff und schon ging es los. Auch dieses Mal wurde es für Finn ein Start-Ziellauf. Zwischenzeitlich war es schon ganz schön eng, denn Luca von der DHFK hing an ihm dran, aber Finn hat ihn einfach nicht vorbei gelassen. Oh, wie fiel Finn mir nach diesem Sieg in die Arme und weinte vor lauter Freude.  

Zur Siegerehrung wurde an alle Teilnehmer eine Urkunde mit dem erreichten Platz ausgegeben und die Plätze 2 und 3 erhielten die jeweiligen Medallien. Der Sieger konnte den Pokal mit nach Hause nehmen. Gewertet wurde pro Altersklasse und getrennt nach Geschlecht. Finn konnte sich dank des guten Trainings gegen 6 weitere männliche Teilnehmer durchsetzen. 

Den Grundschulpokal konnten wir leider nicht gewinnen. Der ging verdienterweise an die 9. Grundschule. Die hatte die meisten Teilnehmer und somit die meiste Punktzahl erreicht. Finns Grundschule war nur mit zwei Teilnehmern am Start. 

Gratulation an meinen Finn und sicher ist, dass Finn auch im nächsten Jahr wieder mit an den Start gehen wird. 

Zum Schluss noch ein großes DANKE an alle Trainer. Denn ohne Euch wäre es meinem Sohn nicht möglich gewesen, ein Rennen zu gewinnen.

 

 

Challenge der Vereine im Kanupark Markleeberg

Am Sonntag, dem 5. Mai trafen wir (Annina, Mara , Valentin, Teresa, Tim und Flo) uns im Kanupark Markleeberg zur 2. „Challenge der Vereine“. Dabei treten 6 Leipziger Sportvereine mit je 6 Sportlern beim Raften in den Disziplinen „Zeitlauf“ , „Head to head race“ und „Tubing“ gegeneinander an. Nachdem wir in unsere Neoprenanzüge geschlüpft waren, bekamen wurden die Guides und die Boote ausgelost. Wir durften in Boot Nummer 3 Platz nehmen, dass wir aber nach einer kurzen Einweisung wieder verlassen durften, da Valentin ein Leck entdeckt hatte. Anschließend fand der erste Zeitlauf statt, bei dem wir uns den ersten Platz sichern konnten. Nachdem das Head-to-head-race abgeschlossen war und Valentin und Tim beim Tubing um den Sieg gerungen hatten, belegten wir den dritten Platz nach der TSG Markkleeberg1903 e.V. und der Freizeitgruppe Kanupark.

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Groß-Gerau

So wie es bei unserer Anfahrt regnete, hätten in Groß Gerau an diesem Wochenende auch genauso gut Tauchwettkämpfe ausgetragen werden können. Da Wasser reichlich vorhanden war, wir aber Flossen und Schnorchel nicht dabei hatten, wurden erst einmal zu Consti´s Freude die Sprintwettläufe vom Freitag gestrichen. An dieser Stelle hätte er schon seine Sachen wieder packen wollen, aber so wäre er nie ins B-Finale gekommen. Ankes Theorie zu einem trockenen Tagesbeginn stimmte leider nicht: die Vöglein zwitscherten und dennoch regnete es wie aus allen Kübeln. Trotzdem startete zumindest ich zum Spott der anderen mit einem Pflanzencremebrötchen in den Tag. Matsch auf dem Brötchen -Matsch auf dem Bahngelände: das war das Motto des Tages. Aber nun zum eigentlichen Thema dieses Wettkampfes: das Skaten. Eine Tatsache kann ich vorwegschicken: die dominierende Rollenfarbe war schwarz. Doch trotz Nässe gab es erstaunlich wenig Stürze. So manch einer, auch von den Aktiven, hatte sich von dem rutschigen Untergrund und der frostigen Kälte einschüchtern lassen und so kam es zu ungewohnten Platzierungen. Für unser B10-Jungentrio Alex, Martin und Niels war es die Groß-Gerau-Premiere, die sie prima gemeistert haben. So alte Hasen auf dieser Piste wie Cori konnten auf ungewohnt langer Strecke zeigen, was in ihnen steckt. Von uns Großen ganz zu schweigen. Annalena ließ uns alle im Regen stehen mit ihrem Rennen ganz knapp ans Halbfinale heran. Und Ben hatte, mit in dem Fall richtigen Rollen, ein tollen 1000m-Sprint hingelegt und qualifizierte sich sogar fürs Finale. Aber schließlich waren wir ja auch mit unserem eigenen Fanblock angereist. Teresa und Lisa hatten ihre Skates zu Hause gelassen und standen hier mit uns an der Bande. Wir haben zwischendurch eine schöne Runde Stadt, Name, Land gespielt, wobei niemand Allbesucher als Beruf anerkennen wollte. Nach einer heftigen Debatte darüber waren die 3000m- Vorläufe dran. Unsere Kleinen waren dank Heikos Taxieinsatz schon weg, denn es war kalt und mittlerweile von überall her nass- super Bedingung für ein Punkterennen. Fast hätte es Lea ins A-Finale geschafft, so wie Jessi, Ben und Annalena.

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Endlich- so gegen acht- konnten wir uns über das Jugendherbergs-Diner hermachen. Nachdem sich Ben mal wieder viel zu viel Nachschlag geholt hatte und alle Rollen geputzt waren (so ein großes Bad ist dafür gut geeignet) ging es ins Bett, denn wir mussten am nächsten Tag früh raus. Für den Sonntag standen Punkterennen-Finale und natürlich die 5000 m Ausscheidung auf der Tagesliste. Annalena versuchte jedem eine Pflanzencreme aufzuhalsen, denn sie war nicht ausgelastet, was sich aber mit dem 3000m-Punkte-Finale änderte, während Ben von seinen MPC-Rollen schwärmte, was sich ebenfalls nach dem 3000m-Punkterennen ganz anders anhörte. Die Ausscheidungsrennen haben dafür gesorgt, dass wir in die Autositze nach diesen kalten, nassen Tagen nur noch gesunken sind. So haben wir zum Glück nur noch mit halbem Auge wahrnehmen können, dass sich genau in Höhe Kirchheimer Dreieck Sonnenstrahlen durch das Grau des Himmels wagten.

The Same Procedure As Every Year?

ODER Der 1. Mai, Das Inlineskaten und Ich

1. Mai 2010:

5:45 Uhr: Der Wecker klingelt. Nur noch 5 Minuten liegen bleiben und dann stehe ich gleich auf … 5 Minuten später: Der Wecker klingelt erneut. Da fällt mir ein: Heute ist doch Feiertag und du kannst ausschlafen. Schade nur dass ich vergessen habe den Wecker am Vorabend auszuschalten. Ich drehe mich um und ab geht’s ins Traumland… Irgendwann später am Vormittag: Ausgeschlafen und heiß geduscht sitze ich mit dem Rest der Familie gemütlich am Frühstückstisch: Orangensaft, weichgekochte Eier, Brötchen, Croissants, Marmelade, Kakao, Kaffee … Ein Blick zum Fenster raus: Strahlend blauer Himmel. Also beste Voraussetzungen die ersten Schritte auf Skates zu versuchen. Theresa wollte schon seit geraumer Zeit mit dem Inlineskaten anfangen und da ja bekanntlich zu zweit vieles leichter geht, habe auch ich mir ein Paar Skates und die nötige Schutzausrüstung zugelegt. So gegen Mittag: Gut gelaunt sind wir in Richtung Neue Messe gestartet. Auf einem Parkplatz, fern ab fremder Blicke, haben wir Helm und Schützer angelegt und sind in unsere Skates gestiegen. Hochmotiviert und der festen Meinung: So schwer kann es ja nicht sein, schließlich sieht es bei den Anderen auch ganz leicht aus, mache ich meine ersten Rollversuche oder besser gesagt Gehversuche. Gefühlte 100 Stürze später: Warum nur gibt es keine Schutzausrüstung a la Michelin-Männchen? Was bitteschön machen die Anderen nur anders als ich? Eins steht fest: ‚Das Inlineskaten‘ und ‚Ich‘ - 2 Welten prallen aufeinander und von allmählicher Annäherung keine Spur. Nur Schmerzen … Und als ich wieder einmal wie ein Marienkäfer auf dem Rücken liege und dem Vogelgezwitscher lausche - durchbrochen vom Dröhnen der Treibwerke einer startenden Antonow - erblicke ich am blauen Himmel fünf weiße Wolken: vier kreisrunde direkt nebeneinander, die fünfte erstreckt sich wie ein Band darüber … Am Abend: Ich sitze vor meinem Rechner und kann mich nicht entscheiden, ob ich meine Skates samt Zubehör für einen symbolischen Euro zum Sofort-Kauf anbieten oder einen Volkshochschulkurs besuchen soll…

1. Mai 2013:

5:45 Uhr: Der Wecker klingelt. Nur noch 5 Minuten liegen bleiben und dann stehe ich gleich auf … 5 Minuten später: Der Wecker klingelt erneut. Da fällt mir ein: Heute ist doch Feiertag und du kannst ausschlafen. Schade nur dass ich vergessen habe den Wecker am Vorabend auszuschalten. Ich drehe mich um und ab geht’s ins Traumland… Nach 20-mal herumwälzen im Bett: Ich kann nicht mehr richtig einschlafen. Irgendetwas war doch da noch? … Na klar, der Wettkampf in Großenhain und ich hatte versprochen beim Familienlauf mitzumachen! 10 Millisekunden später: Beherzter Sprung aus dem Bett. Den Rest der Familie muntergemacht. Katzenwäsche - duschen kann man auch mit kaltem Wasser, denn auf das warme Wasser kann ich nicht warten. Gemeinsam Brötchen schmieren, Obst schnippeln, Tee kochen. Ein Blick zum Fenster raus: Grauer Himmel, aber trocken! Also gar nicht so schlechte Voraussetzungen für meinen ersten Wettkampf auf 2 mal 4 Rollen. Anschließend ab ins Auto - frühstücken kann man auch unterwegs - und los geht’s Richtung Großenhain… Kurz vor 9 Uhr: Theresa und ich haben uns für den Familienlauf angemeldet. Es gibt kein Zurück mehr. Helm, Schützer und Skates an und dann geht es gemeinsam mit den anderen Kindern und Eltern zur Aufwärmrunde. Doch was ist das, die kommen mir plötzlich alle entgegen! Hab ich die Orientierung verloren oder ist das Rennen schon vorbei? Nein, die Rennleitung hat sich auf Grund des Straßenbelags entschieden die ursprüngliche Richtung zu ändern. Also alles gut! Wir treffen die letzten Vorbereitungen: Skates nochmal festzurren, etwas Wasser zu sich nehmen oder wegbringen, einen Biss in die Banane. Für Letzteres werde ich verhöhnt. Ja haben die Trainer noch nie etwas vom Hungerast gehört? Okay, auf 2km vielleicht etwas unwahrscheinlich … aber ich kenne meinen Körper besser als die! 10 Uhr: Die Hälfte des Feldes beim Familienlauf wird von MoGoNo gestellt. Theresa und ich mittendrin. Und schon es geht los! Alle Aufregung ist verflogen. Jetzt heißt es nur noch skaten - nicht mit Karten, sondern auf 8 Rollen - und die Wettkampfatmosphäre genießen … Und als ich gerade wieder einmal einen Skate neben dem anderen aufsetze und den Anfeuerungsrufen der Zuschauer lausche - durchbrochen vom Dröhnen der Rufe unserer Trainer - erblicke ich im Zielbereich ein Meer aus blauen Jacken und T-Shirts und darauf 4 nebeneinander angeordnete Kreise und einem geschwungenem Band darüber. Hmm, das habe ich doch schon mal gesehen... 2 Millionen Millimeter später: Ich bin heil angekommen, auch ohne Michelin-Männchen-Schutzausrüstung! Theresa und ich waren ein super Team! Auch wenn andere besser waren, hatten wir viel Spaß dabei! Habe sofort meinen Kohlehydratspeicher mit Kuchen aufgefüllt und meinen Körper mit Kaffee wiederbelebt. Ach ja, den Kaffee hatte ich heute früh ganz vergessen! 2 Stunden und eine Bratwurst später: Entspannt verfolge ich die Bergsprints. Irgendwie sieht es immer noch verdammt leicht bei den Anderen aus. Aber was „dröhnten“ mir die Trainer zu? Po runter! Knie weiter nach vorn! Seitlich über die hintere Rolle abdrücken! Die haben ja so Recht … was die zahlreichen Erfolge der MoGoNo-Speedskater - nicht nur an diesem Tag – in beeindruckender Art und Wiese bestätigen!!! Am Abend: Ich sitze vor meinem Rechner und kann mich nicht entscheiden, ob ich nächstes Jahr nur am Familienlauf oder auch am Volkslauf teilnehmen soll … Bei einem bin ich mir sicher: Die zwei Welten ‚Das Inlineskaten‘ und ‚Ich‘ nähern sich allmählich an und Dank der MoGoNo-Speedskate-Gemeinschaft nahezu schmerzfrei und mit viel Spaß leichter als gedacht!!!

Einen Tag vor dem 1. Mai 2014:

Irgendwann im Laufe des Tages: Habe gerade 2 Kilo Bananen gekauft, den Wecker auf morgen früh 5:45 Uhr gestellt und einen Zettel geschrieben, der mich daran erinnern soll Kaffee zu kochen

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Leitsatz

Wir stehen für respektvolles und würdevolles Training von Kindern und Jugendlichen.

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Wettkämpfe allgemein

Alle Kinder können, wenn sie möchten, als Anfänger oder Spezialisten an Rennen teilnehmen.

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May 2013
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