Deutsche Meisterschaft in der Teamverfolgung
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Deutsche Meisterschaft in der Teamverfolgung
Geschrieben von: Teresa   
Montag, den 19. September 2011 um 15:22 Uhr

Wir fahren zu deutschen Meisterschaft. Wir sind das beste Sachsenteam. Wir wollen Spaß haben.

So oder so ähnlich konnte man unsere Motivation formulieren, als wir (Fanny, Susi, Tina und ich) am Samstag um 8 Uhr in den Chemnitzer Bus stiegen.

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Wir kamen dann um die Mittagszeit in Darmstadt in unserem Hotel an. Dort war dann noch etwas Zeit zum Ankommen, doch schon bald fuhren wir wieder los: Trainieren. Und zwar auf dem schicken neuen Belag der Groß Gerauer Bahn. Der war zwar nicht so ganz mein Fall, aber zumindest sah er wunderbar aus und passte zu meinen Skates.

Also übten wir dort, wählten die beste Startaufstellung, legten die Reihenfolge fest, stellten fest, dass außer uns fast nur Senioren auf der Bahn waren und mussten hören, dass die Nudelparty nicht stattfand.

Da es am nächsten Tag regnete, wurden die Rennen auf die Außenbahn verlegt. Dadurch mussten wir ein paar Meter mehr fahren, aber leider nicht viele.

Für alle, die noch nie bei einer Meisterschaft in der Teamverfolgung waren (Das war ja schließlich auch meine Erste), erklär ich mal, wie das so abläuft. Als erstes treten immer zwei Teams gegeneinander an. Wer von beiden gewinnt, ist erst mal unwichtig, denn es zählt die Zeit. In unserer Altersklasse gab es vier Teams: Ein Hessenteam, ein Bayernteam, ein Thüringenteam und unser Sachsenteam. Wir mussten gegen die Hessen, die auch zu viert unterwegs waren antreten. Sie waren schneller, was unserer guten Laune aber keinen Abbruch tat.

Als nächstes mussten das schnellste Team gegen das Vierte Team antreten und das Zweite gegen das Dritte. Die beiden Gewinner kamen ins Finale und die Verlierer ins kleine Finale. Da wir das drittschnellste Team waren, mussten wir gegen die starken Thüringer (6 Leute) starten. Wir merkten bald, dass unsere Chancen nicht allzu groß waren und sangen ein bisschen.

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Unser letzter Lauf würde also das kleine Finale gegen Bayern sein. Dieses Team konnten wir ganz schlecht einschätzen, da im ersten Lauf eine von ihnen gestürzt war und sie sich im zweiten Lauf nicht angestrengt hatten. Wir gingen also an den Start. Die erste Entscheidung um eine Medaille wurde in diesem Lauf gefällt. Deshalb redete der Sprecher lange und wir standen am Start und zitterten. Dann ging es los. Wir gaben unser bestes und als wir ins Ziel kamen, sahen wir die Bayern direkt vor uns. Da man bei der Teamverfolgung ähnlich, wie beim Eisschnelllauf auf  den jeweils entgegengesetzten Seiten der Bahn startet, war das natürlich ein gutes Zeichen. Wir hatten es tatsächlich geschafft, dritter zu werden. Deshalb blieben wir natürlich auch bis zur Siegerehrung, um auf der Rückfahrt dann in einen Stau zu geraten. Aber Spaziergänge auf der Autobahn machen ja auch sehr viel Spaß.

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