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Premiere für die neue Bahn in Großenhain und kurz vor der Eröffnung fing der Regen an und hörte bis abends nicht auf. In den ersten Rennen musste ich und ein paar andere feststellen, das es ohne Regenrollen richtig viel Spaß macht, weil man so schön rutscht, aber der Nachteil war, das man irgendwie nicht vorwärts kam. Das haben wir dann im zweiten Rennen,was in eine Mittelstrecke wegen des Regens umgewandelt worden ist, besser gemacht, so dass am Ende jeder mindestens zwei Regenrollen an einem Schuh hat (das ging dann auch schon bei allen besser). Ein paar sind nach den beiden Rennen nach Hause gefahren, aber die, die geblieben sind, haben ein lustiges Programm von den (mutigen) Großenhainer gesehen. Danach sind alle in ihr Zelt gegangen und haben versucht zu schlafen (was nicht so gut ging, weil man viel Musik gehört hat).
 
Am nächsten Morgen war blauer Himmel und die Sonne schien. Aber bei mir war die gute Laune wieder weg, weil ich an die 10km Straße gedacht habe. Dafür waren andere gut drauf, die weniger fahren mussten, oder erst Nachmittags wieder auf der Bahn fahren mussten. Nach den Straßenläufen, die für viele richtig gut gelaufen sind, sind wir zur Bahn zurück gefahren. Dort ging mein Skate aber irgendwie nicht mehr auf. Till lachte sich fast kaputt und ich überlegte mir, ob ich lieber ein Holzbein oder eins aus Eisen haben möchte, wenn mir das Bein abgesägt würde. Aber zum Glück konnten mir viele helfen und der Verschluss konnte ohne Kettensäge aufgemacht werden. Derweile gab es auf der Bahn Probleme mit der Zeitmessanlage, so dass alle Wettkämpfe, die noch kamen, mit einer Pfeife gestartet worden sind. Die Staffeln waren sehr interessant. Leider schafften es nicht alle ins Finale. Und am Ende standen die Schüler B Mädchen, Schüler A Jungen und die Kadetten Herren auf dem Treppchen. Der krönende Abschluss war noch die Männerstaffel, da konnte man sich was abgucken oder einfach nur staunen!
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