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Upps, da hab ich doch glatt vergessen, dass ich mich mal wieder spontan bereit erklärt hatte, den Bericht zu schreiben…
Die Norddeutschen Meisterschaften führten uns am Wochenende nach Eisenach, und wie uns Uwe Berg berichtete, fanden sie dort auch vor 10 Jahren schon statt. Und einige Teilnehmer von damals waren auch diesmal dabei. Am Himmel zeigten sich an diesem Wochenende sehr wechselhafte Bilder. „Da hinten wird’s hell.“ wechselte mit „Da hinten wird’s dunkel“. Nach einer Weile hatten alle schon eine recht schnelle Technik entwickelt, alle Klamotten, Stühle und sich selbst ins Zelt zu stapeln. Aber auch da wurde es nicht langweilig. Über Fragen, ob alle einverstanden sind, wenn xyz jetzt stirbt, weil für diesen sowieso Einlaufen angesagt ist, muss man sich keine Sorgen machen. Wie uns eine gut informierte Trainerpersönlichkeit glaubhaft versicherte, kann man beim Spiel „Werwolf“ z. B. strategisches Denken schulen. Manchmal hat es richtig geschüttet und dann hatten unsere „Kurzen“ doch ganz schön Respekt vor den Kurven.
Da sich alle für Zelten entschieden hatten, konnten wir auch die Abendstunden miteinander verbringen, unterstützt vom ausdauernden Getränkeverkäufer. Damit wurden wenigstens diese nicht knapp. Hinsichtlich Abendessen waren alle Dänemarkgereisten sicher, dass 12 Pizzen locker reichen. Na ja, diesmal wären wohl auch 10 mehr verdrückt worden. Aber es gab ja noch jede Menge Reste.
Am nächsten Morgen gab uns das Wetter eine Chance, die Zelte noch trocken einzupacken, dann ging es wieder wechselnd weiter. Über die Medaillenerfolge hat Britta bereits berichtet. Aber auch alle, die kein Treppchen erklimmen durften, haben sicher wacker geschlagen. Die Gegner sind eben auch nicht ohne. Was die Organisation betraf, hat alles prima geklappt. Sogar ich konnte erkennen, wer wann dran ist. Nur eines war gewöhnungsbedürftig: Startnummern aus Papier, da musste man zeitweise äußerst kreative Falttechniken entwickeln.
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