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Großes Glück für alle, denn keiner musste bis zum Ende in der Schule verharren, sondern wir durften nach Groß-Gerau zum Internationalen Speedskating Kriterium fahren.
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Die 4-stündige Autofahrt wurde mit Lachen und Spielen gut überstanden. In der Jugendherberge angekommen, war nur kurze Zeit zum Zimmer beziehen. Dann ging es gleich zum Abendbrot. Am Abend schauten sich die „Großen“ (Ben, Till, Lea und Annalena) einen Film an und die „Kleinen“ (Jessi, Cora, Ria und Lisa) haben sich die Zeit bis zum Schlafen mit Quatschen vertrieben.
Am Samstag nach dem Frühstück sind wir alle dann auf die Bahn gefahren und haben uns die Rennen der Aktiven angeschaut. Wir nutzten die Zeit, um uns von Stars des Speedskatens Einiges abzuschauen. Für uns stand dann als erstes die Langstrecke auf dem Programm. Die Jungs begannen mit den 3000m Zeitläufen. In Tills Lauf gab es einen Massensturz, dem er aber ausweichen konnte. Ben hatte in seinem Lauf eine frühzeitige mutige Attacke gesetzt, konnte dieses hohe Tempo aber nicht bis ins Ziel halten und schaffte deshalb keine Platzierung im vorderem Drittel. Lea und ich schafften es bei unserem 3000m Lauf bis ins B-Finale und erreichten dort Plätze im vorderen Mittelfeld. Ria, Lisa und Jessi hatten nun die 2000m vor sich. Lisa und Ria schlugen sich wacker, konnten aber bei diesem riesigen international gut besetzten Starterfeld nicht um die vorderen Plätze mitfahren. Jessi konnte es und belegte in diesem Rennen den 3. Platz. Nach der letzten Runde „Stadt-Land-Tod...“ sind wir alle in der Jugendherberge müde ins Bett gefallen.
Am Sonntag sind wir gegen 6.30 Uhr aufgestanden, haben unsere Sachen gepackt und sind zur Bahn gefahren. Da wir als Erste da waren, hatten wir viel Zeit, um uns auf der leeren Bahn einzufahren. Dann begannen die „Kurzstrecken“. Für die Schüler A waren es diesmal die 1500m. Da Ben, sein B-Finale gewonnen hatten, rutsche er noch ins A-Finale. Till, Lea und ich konnten auch noch gute Ergebnisse einfahren. Jessi schaffte bei den 1000m wieder einen 3.Platz. Am Schluss waren nur noch die Staffeln übrig. Wir hatten zwei Schülerstaffeln am Start. Zum einen Lea, Jessi und ich. Wir verpassten leider das Finale knapp. Ben, Till und Gustav Oxenbol aus Dänemark starteten für MoGoNo und belegten im Finale den 2.Platz. Unsere Kleinste, Cora, hatte zwei Kurzstrecken und viele internationale Gegner zu besiegen. Diese Aufgabe meisterte sie aber mit Bravour und wurde insgesamt 3.
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Insgesamt waren wir alle sehr gut (nach Aussage der Trainer). Dafür, dass Starter aus Kolumbien, Mexico, Belgien, der Schweiz, Frankreich und vielen anderen Nationen am Start waren, haben wir uns eigentlich ganz gut geschlagen.
Ich fand den Wettkampf toll, da er gut organisiert war und wir mal ganz nah an den Stars wie Cecila Baena, Mathias Schwierz oder Bart Swings sein durften. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr in Groß Gerau.
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